3D Fernseher Vergleich

Kaum hatten sie die ersten Filme in 3D im Kino erlebt, da wollten immer mehr Filmfans dieses besondere Vergnügen auch zu Hause genießen. Die Hersteller von Fernsehgeräten reagierten auf die wachsende Nachfrage und brachten bald die ersten 3D-Fernseher auf den Markt. Mit der zunehmenden Verbreitung sanken die Preise, so dass Fernsehen in der dritten Dimension heute kein exklusives Vergnügen für Besserverdiener mehr ist. Bei der Qualität gibt es allerdings zwischen den Herstellern, aber auch innerhalb der jeweiligen Modellpalette, große Unterschiede. Einen 3D-Fernseher sollte man deshalb niemals überstürzt kaufen, sondern immer erst nach einem ausgiebigen Vergleich.

Filmspaß in 3D ist auch zu Hause möglich

Fest steht: Wer einige Male Filme oder auch zum Beispiel Sportübertragungen in 3D gesehen hat, der möchte auf die dritte Dimension nicht mehr verzichten. Zwar sind die Geräte teurer als „normale“ Fernseher, doch der zusätzliche Unterhaltungswert ist schon enorm. Und das gilt nicht nur beim Anschauen von Filmen oder Reportagen. Auch Gamer, die ihre Spielkonsolen oder ihren Computer an einen 3D-Fernseher anschließen, erleben einen bislang ungekannten Spielspaß. Nie zuvor haben sich Autorennen oder Actionspiele so echt angefühlt, nie zuvor wurde man so sehr buchstäblich ins Spiel hinein gezogen.

Um in 3D spielen oder fernsehen zu können, braucht man eine Brille. Zwar gibt es bereits Weiterentwicklungen der bisherigen 3D-Technik, die dreimensionale Darstellungen auch ohne Brille versprechen. Doch zum einen sind die Geräte derzeit noch extrem teuer, zum anderen zeigen sich viele Experten von der Qualität nicht wirklich überzeugt. Wer heute in die Welt des 3D-Fernsehens einsteigen will, der sollte daher am besten auf die bereits etablierte Technik setzen.

Grundsätzlich stehen zwei Varianten zur Auswahl: einmal Fernseher, die eine aktive Spezialbrille erfordern, und zum anderen die passiven Lösungen. Der Unterschied: Für die erste Variante sind teure und mitunter recht schwere 3D-Brillen erforderlich, in denen eine Menge Technik steckt. Sie empfangen das 3D-Signal über einen kleinen Sender vom Fernseher. Bei der passiven Variante genügt eine einfache Polarisationsbrille, die es häufig als kostenloses Zubehör zum Fernseher gibt. Auch empfindliche Zuschauer, die mit der aktiven Technik Probleme haben, kommen mit einer Polarisationsbrille zumeist gut zurecht.