Beamer Vergleich

Beamer bringen „ganz großes Kino“ in die eigenen vier Wände

Manche Filme muss man einfach im Kino sehen. Ob es nun das jüngste Abenteuer eines britischen Geheimagenten oder ein rasanter Trickfilmspaß ist: Viele Filmfans möchten die neuesten Streifen auf der XXL-Leinwand im bequemen Kinosessel genießen. Doch immer mehr Menschen wünschen sich zumindest ein bisschen Kinospaß auch für ihr Zuhause. Sie beschäftigen sich daher mit der Frage, welche Technik fürs Heimkino im eigenen Wohnzimmer am besten geeignet ist. Wenn es ein besonders großes Bild sein soll, dann läuft es am Ende zumeist auf einen Beamer hinaus. Denn jenseits einer Marke von 150 Zentimetern Bildschirmdiagonale gibt es zum Heimkino-Beamer praktisch keine sinnvolle Alternative mehr. Wer mit einem kleineren Bildformat zufrieden ist, fährt hingegen mit einem Plasmafernseher besser. Denn was die Kosten betrifft, ist die Beamer-Lösung noch immer deutlich teurer. Nicht nur ein guter Beamer kostet Geld, auch die Leinwand sollte  hochwertig sein. Ansonsten muss man nämlich Abstriche bei der Bildqualität machen.

Wie gut das Bild aussieht, hat wesentlich mit der Helligkeit des Beamers zu tun. Die einfache Regel lautet: Je dunkler es im Raum ist, desto weniger lichtstark muss das Gerät sein. Für abendliche Filmvorführungen oder Filmspaß in einem gut abgedunkelten Raum reichen relativ preiswerte Beamer mit niedriger Lichtstärke aus. Wer hingegen am helllichten Tag Filme ansehen will, muss tiefer in die Tasche greifen und einen sehr lichtstarken Beamer kaufen. Wie strahlend die Farben auf der Leinwand wirken, das hängt vom Kontrastverhältnis ab. 10.000 zu 1 ist ein absoluter Spitzenwert, während zum Beispiel ein Verhältnis von 2.000 zu 1 eine weniger intensive Farbwiedergabe zur Folge hat. Ob ein Beamer sein Potenzial voll ausschöpfen kann, hängt wesentlich von der Leinwand ab. Gute Modelle kosten einige hundert Euro, doch die Investition lohnt sich in der Regel - zumindest dann, wenn zugleich ein hochwertiger Beamer zum Einsatz kommt.

Den intensivsten Filmspaß erleben die Zuschauer mit Full HD-Beamern. Jedes kleine Härchen der Hauptdarsteller ist dann gestochen scharf zu erkennen. Auch Geräte mit HD-Auflösung liefern aber noch sehr gute Ergebnisse. Und wenn der Beamer nur ältere Filme von DVDs an die Wand werfen soll, genügt sogar eine 16:9-Auflösung.

Übrigens: Wer Filme, Sportübertragungen und Co. in 3D genießen will, kann das mit einem Beamer ebenfalls tun. Das funktioniert aber ausschließlich über aktive Brillen. Diese sind teurer als Polarisationsbrillen und können bei empfindlichen Zuschauern zu Kopfschmerzen oder Übelkeit führen. Wer viel Geld für einen guten Beamer und eine passende Leinwand ausgeben möchte, sollte also besser vor dem Kauf prüfen, ob er die aktive 3D-Technik verträgt. Falls nicht, ist mit einiger Sicherheit ein 3D-Fernseher mit passiver Technik die bessere Wahl. Das Bild ist dann zwar vielleicht nicht ganz so groß wie auf der Leinwand, dafür kann man aber jeden Film ohne Nebenwirkungen genießen.