LCD Fernseher Vergleich

Die Zeiten, in denen klobige Röhrenfernseher das Bild im Wohnzimmer bestimmten, sind längst vorbei. Wer heute einen neuen Fernseher kauft, der greift in vielen Fällen zu einem LCD-Gerät. Die Technik, die in diesen Fernsehern steckt, stammt ursprünglich aus Computermonitoren. War in der Anfangszeit der Blickwinkel mitunter noch ein wenig eingeschränkt, haben die Hersteller dieses Problem inzwischen in den Griff bekommen. Dasselbe gilt für die Schwierigkeiten, die die ersten LCD-Fernseher mit der Darstellung von schnellen Bewegungen hatten. Auch rasante Actionfilme oder Sportübertragungen mit schnellen Schwenks der Kamera stellen moderne LCD-Fernseher vor keine Herausforderungen mehr. Manche Experten sehen Plasmafernseher wegen der etwas höheren Bildwiederholrate im Vorteil. Für das menschliche Auge sind die Unterschiede allerdings kaum zu erkennen.

LCD-Fernseher sind besonders leicht und trotzdem robust

Zur großen Beliebtheit von LCD-Fernsehern trägt ihr geringes Gewicht bei. Das bringt zum einen Vorteile beim Transport. Zum anderen, und das ist noch weitaus wichtiger, macht die relativ leichte Bauweise eine Anbringung des Fernsehers an der Wand möglich. Die Technik, die in den Geräten der namhaften Hersteller steckt, gilt heute als sehr robust. Pixelfehler, wie sie anfangs noch häufiger auftraten, spielen praktisch keine Rolle mehr. Und generell gelten LCD-Fernseher zum Beispiel im direkten Vergleich mit Plasmageräten als weniger empfindlich.

Wer einen wirklich guten LCD-Fernseher mit einer ausreichenden Größe kaufen möchte, muss dafür einige hundert Euro auf den Tisch legen. Doch angesichts einer Lebensdauer von 50.000  Betriebsstunden und mehr ist das Geld gut angelegt. Alte Röhrenfernseher hatten im Durchschnitt eine weitaus geringere Lebensdauer. Hinzu kommt, dass moderne LCD-Geräte nicht einfach nur Fernseher sind, mit denen man Filme, Serien oder Sportereignisse anschaut. Die Fernseher der neuesten Generation ermöglichen darüber hinaus einen direkten Zugriff aufs Internet und eignen sich auch zum Abspielen von Dateien aus dem heimischen Computernetzwerk. Ein WLAN-Anschluss ist häufig serienmäßig dabei, ebenso wie ein USB-Anschluss und diverse andere Schnittstellen.